"Er sah nett aus und ein bisschen albern, typischer Wahl-Berliner, mit ausgelatschten Turnschuhen, künstlerischen Ambitionen und dem festen Entschluss lieber zu sterben als erwachsen zu werden. Kathrin konnte sich vorstellen, wie er später im Kreis seiner Freunde, die vor lauter Individualität alle genauso aussahen wie er, die Anekdote mit den verrückten Dörflern vor dem Märkischen Landmann zum Besten geben würde."
Unterleuten: Roman - Juli Zeh

Unterleuten von Juli Zeh, S. 154.