Schlussblende von Val McDermid

Schlussblende  - Val McDermid

Tja, nun war ja der erste Band der Tony Hill und Carol Jordan Reihe so toll, da konnte ich nicht widerstehen und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Kennt ihr ja sicherlich! :D

 

Worum geht's? Dieses Mal begeben wir uns ins Showbiz und wissen von vornherein, wer der Täter ist, aber es ist dennoch nicht minder spannend, denn bis zum Schluss bleibt alles offen. Wirklich gut. Also Jacko Vance ist ein Sadist, anders kann man ihn nicht beschreiben und das lässt er besonders bei seinen Verbrechen deutlich heraus. Er tötet unschuldige Mädchen, aber wie? Und kann man ihm das wirklich zutrauen, der, der selbst Schwiegermütter mit seinem Lächeln ansteckt? Tony und seine Profilergruppe sind da eher skeptisch ... anfangs zumindest. Die gute Carol ist leider nicht dabei, sie hat es dank einer Beförderung aber in die Nähe von Tony verschlagen, nach Yorkshire und dort jagt sie einen Brandstifter.

 

Wie war's? Klar, könnte man sagen, ist ja doof, wenn man den Täter vorher schon kennt. Ist viel zu leicht. Nein, bene nicht. Alle sind dagegen und nur eine dafür... Es ist spannend und nicht selten möchte man bestimmte Charaktere förmlich aus dem Buch zerren und sie schütteln und mit dem Kopf direkt auf Vance stoßen, tja, aber leider, leider...

Für das Buch gibt es ebenso 5 von 5 Sternen, aber ich werde erstmal kein weiteres buch dieser Reihe lesen, denn was mich ja eigentlich fesselt, ist die Beziehung von Tony und Carol und da scheint sich nur ein langes Hind und Her anzubahnen, dafür fehlt mir dann doch die Zeit. Ich hab nämlich mal etwas ind en Rezensionen der künftigen Bände recherchiert und dabei öfter das Wort Königskinder-Beziehung gefunden, also sehr eindeutig. Die Tony und Carol-Reihe lebt für mich von diesen beiden Charakteren, aber ich wünsche mir eben nicht ein ständiges Hinhalten der autorin, deshalb lasse ich die Folgebände erstmal ruhen und lese wieder was Entspannteres, außerdem bin ich zu sehr gefesselt von den zwei Bänden bisher unhd will mir das nicht durch ein Zuviel an dem Stil oder dergleichen verderben.